Apple
iPad 3
(iOS Tablet)
Das Apple iPad 3 im Test
Das neue iPad 3 spaltet wie die meisten Apple Produkte die Lager. Von einem neuen Tablet aus dem Hause Apple wird ein Quantensprung nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch beim Design erwartet.
Doch Apple setzt auch beim iPad auf Kontinuität: das iPad 3 ist von seinem Vorgänger äußerlich praktisch nicht zu unterscheiden. Es ist weniger als einen Millimeter dicker als der Vorgänger; die hintere Kamera ist etwas größer. Das waren die Unterschiede.
Im Inneren hat sich allerdings sichtbar etwas getan: die Auflösung des Displays hat sich vervierfacht.
Geschwindigkeit des Apple iPad 3
Prozessor: A5X 1GHz Dualcore (Rating: 10 / 10)
Mit dem erhofften A6, also einem echten Nachfolger zum A5 hat es zwar nicht geklappt, aber der aufgebohrte A5X beherbergt immerhin einen quadcore Grafikprozessor und ist Herr über die doppelte Menge RAM im Vergleich zum iPad 2: 1024MB. Insgesamt ist das neue iPad 3 damit das schnellste derzeit verfügbare Tablet
Display des Apple iPad 3
Displaygröße 2048 x 1536 Pixel - 264 ppi(10,1'') (Rating: 10)
Beim Display wird eine gehörige Verbesserung der Auflösung für das iPad 3 erwartet. Wahrscheinlich für die Full HD Auflösung angepeilt oder überschritten
Wireless-Funktionen des Apple iPad 3
WLAN, Bluetooth, 4G (Rating: 7)
Eines der größten Verkaufsargumente für das neue iPad 3 ziehen in Deutschland und dem größten Teil Europas leider gar nicht. LTE (Long Term Evolution), auch als 4G bezeichnet, funktioniert hierzulande nicht. Die Frequenzen, mit denen der Chip im iPad 3 arbeitet, sind für die USA ausgelegt - in Deutschland bleibt einem nur die "Fallback" Lösung HSPA+, die immerhin etwas höhere Datenübertragung bietet, als die bisherige 3G Variante.
Akkuleistung des Apple iPad 3
10:00h (Rating: 8/10)
Die Akku Kapazität des neuen iPad 3 wurde beinahe verdoppelt. Die Laufzeit ist aufgrund des stromhungrigen Displays jedoch eher gesunken. Das Aufladen der leistungsstarken Lithium Ionen Batterie braucht mit jetzt ca. 6:30h auch beinahe doppelt so lange wie beim iPad 2
Usability des Apple iPad 3
(Rating: 9/10)
Die Usability des neuen iPad 3 unterscheidet sich kaum vom Vorgänger und bleibt damit hervorragend. Die Touch Bedienung funktioniert tadellos und mit Multi-Touch Gesten können erfahrene Anwender direkt zwischen Anwendungen wechseln, eMails und Messages direkt checken u.v.m. Lediglich das Gewicht des neuen iPad 3 ist mit 652g für die kleinste Version über 50g größer, als das des iPad 2. Klingt nicht nach viel, macht sich nach einer Stunde hand gehaltenem Couch-Surfing aber bemerkbar.
Kamertest des Apple iPad 3
Front: VGA, Back: 5MP (Rating: 7/10)
Die Frontkamera, also jene, mit der man sich selbst beim Betrachten des Screens anvisiert, ist nützlich für die Video-Telefonie. Wozu jedoch die nach hinten gerichtete Kamera an einem Tablet gedacht ist, darüber scheiden sich die Geister. iPads sind aufgrund des Formfaktors zum Fotografieren jedenfalls denkbar ungeeignet. Dennoch: die 5 Megapixel Kamera des neuen iPad 3 macht aufgrund relativ ausgeklügelter Technik auch unter nicht optimalen Bedingungen brauchbare Bilder.
Anschlüsse des Apple iPad 3
Apple Dock (Rating: 4/10)
Auch beim iPad 3 bleibt ein großes Manko für freiheitsliebende Nutzer die fehlenden Anschlüsse. Kein USB, kein SD Kartenslot. Lediglich der proprietäre Apple Anschluss, über den auch geladen wird, ist natürlich weiterhin an Bord. Abhilfe schaffen in begrenztem Maße externe Adapter für den Apple Port.
Hardware des des Apple iPad 3 Tablets
3-Achsen-Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor (Rating: 6/10)
Das iPad 3 verfügt über die Standard-Hardware eines Tablets aus gutem Hause: Gyrosensor der nicht nur die Neigung, sondern auch die Beschleunigung misst, Umgebungslichtsensor für angepasste Bildschirmhelligkeit und GPS - wenigstens in der 4G Variante.
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